08:30 Uhr in der Axamer Lizum – während die Kalkkögel schon majestätisch in der Morgensonne strahlen, steige ich zitternd in meine Boots. Worauf habe ich mich hier eigentlich eingelassen? Noch nie habe ich ein Event organisiert und Ahnung davon habe ich erst recht nicht. Doch heute ist es so weit: der erste Snow Day steht. Die Flyer wurden verschickt, die Poster aufgehangen und Freunde eingeladen – den Rest muss Gott machen. Achtung Spoiler: und wie Gott das gemacht hat! Meine Sorgen hat er ausgeräumt, uns alle hat er geschützt und meine Erwartungen übertroffen.

Mit der Gondel geht es hoch zum Warm-up Lap, bei der Abfahrt kann ich unsere Freude und Dankbarkeit in der Luft spüren.
Unten angekommen der Blick auf die Uhr: eine zweite Runde geht sich noch aus. Schnell wieder hoch: jetzt ist der ganze Berg in Sonnenschein gehüllt.

10 Uhr Treffpunkt an der LivEx Beachflag. Freunde sind gekommen, mehr und weniger bekannte Gesichter und Menschen, die ich an diesem Tag erst kennenlernen durfte.
Lisa begrüßt alle, dann die Hiobsbotschaft: wir laufen erstmal den Berg ein Stück hoch und gehen zum Anfängerlift. Die Stimmung wird besser als wir uns an den Händen, bzw. Skistöcken halten und gemeinsam die Piste hinunterdrehen.
Jetzt geht’s zur richtigen Piste. Die Axamer Damenabfahrt ist schon seit mehreren Jahren mein absoluter Favorit zum Carven und enttäuscht auch heute nicht. Wenig später finden wir uns im Park und schließlich am Pleisen. Hier carven wir alle einen J-Turn um einen Skistock und versuchen die Piste möglichst weit bergauf zu carven.
Wieder im Lift erzählt mir Judith, wie sie gerade die sehr steile Piste heruntergekommen ist und, dass sie noch nicht lange Ski fährt. Ich erlebe einen Moment der Dankbarkeit, als ich daran denke, dass ich „All levels welcome“ auf den Flyer geschrieben habe.
Überhaupt passt unsere Gruppe erstaunlich gut zusammen, jeder ist motiviert, jeder unterhält sich und keiner bleibt zurück. Gleich gibt’s Mittag, doch zuvor stiftet Cedric alle Snowboarder zum Eurocarve an.
Nach dem Kaiserschmarrn geht’s zurück auf die Piste und auch wenn der Schnee inzwischen slushy ist, gibt’s noch ein paar gute Laps. Unten angekommen wartet Jannick auf uns mit guter Stimmung, Kaffee, Tee, Musik und Josies Cookies, bei denen wirklich jeder der einen isst sagt: „Mhm, oha, die sind gut“.
In guter Gemeinschaft erzählt Lisa von ihrer persönlichen Erfahrung mit Gott beim Snowboarden.
Danke an alle, die beim Snowday dabei waren, egal ob im Schnee, in der Orga oder im Gebet!
Danke an Cedric von SFC (Skiers and Snowboarders for Christ), der den Weg von Slowenien aus auf sich genommen hat, nur um uns seinen Support zu zeigen.
Danke an alle, die aus Salzburg, Karlsruhe und natürlich Innsbruck dazugekommen sind.
Danke an Nanouk, der sofort bereit war, mit mir den on-Snow Teil des Tages zu gestalten.
Danke an Lisa, Jannick und Josie!
Danke an dich Gott. Ich kann es kaum fassen, wie gut dieser Tag in der Praxis funktioniert hat.
Danke für die wunderschöne Natur und den Sport, mit dem wir dich verherrlichen dürfen.
Danke Jesus, wie ich auf dem Board und im Glauben wachsen darf.
Danke Heiliger Geist, wie du uns heute wunderschöne Gemeinschaft geschenkt hast!
- Benny
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